Jahresbericht DaS 2008/2009

Alice Holzhey und Uta Jaenicke
Die wichtigste Aufgabe der Seminarleitung war auch in diesem Jahr die
Organisation der Aus- und Weiterbildung in daseinsanalytischer Theorie und Praxis. Über unser Angebot an Seminaren werden Sie zweimal jährlich durchs Bulletin informiert und Sie können es auch auf unserer homepage unter www.daseinsanalyse.ch einsehen.
Wir haben über die Art, wie wir unsere Weiterbildung gestalten und wie wir dafür (insbesondere für die Planung der Seminare) auch die Kandidatinnen einbeziehen, bereits im Jahresbericht 2007/8 ausführlich referiert, im vergangenen Jahr hat sich daran nichts geändert. Auch auf das Novum des sogenannten Forschungsseminars,
das die Seminarleitung in corpore seit nun drei Semestern anbietet, haben wir schon vor einem Jahr hingewiesen. Wir werden es weiterführen und sind optimistisch, dass bald ein gutes Resultat vorliegen wird. Wir freuen uns, dass (wenigstens) zwei diplomierte
Daseinsanalytikerinnen darin mitarbeiten und ihre Erfahrungen einbringen.


Die von der Charta geforderte schriftliche Evaluation der Seminare hat sich inzwischen bei uns gut eingebürgert. Sie hat auch dieses Jahr eine sehr hohe Zufriedenheit der Teilnehmenden mit den angebotenen Seminaren gezeigt.

Die halbjährlich stattfindende Semesterschluss-Sitzung mit Apéro diente auch im vergangenen Jahr dem mündlichen Austausch zwischen Seminarleitung, Dozenten und Kandidaten.
Zur Zeit sind 13 Kandidatinnen eingeschrieben. Im Sommer 08 wurde eine Kandidatin (Ruth Benz) diplomiert, und ein Kandidat (Norbert Hänsli) hat nach langjähriger Teilnahme ohne Diplomierung die Ausbildung beendet. Neue Kandidatinnen sind im vergangenen Jahr nicht dazugekommen, doch haben Hörer neu an einzelnen Seminaren teilgenommen.

DaZur Arbeit der Seminarleitung gehören auch die berufspolitischen Belange. Hier macht uns der Druck, der von der Charta ausgeht, am meisten zu schaffen, denn wir erleben ihn seit einigen Jahren als wenig förderlich. Daniela Sichel und Alice Holzhey teilen sich in die Teilnahme an den als obligatorisch deklarierten Charta- Wissenschafts- kolloquien. Franz Brander vertritt uns in der Mitglieder - versammlung der Charta und steht uns in allen berufspolitischen Belangen mit Rat und Tat zur Seite. Barbara Halbheer nimmt an der Delegierten- versammlung des SPV teil.

Uta Jaenicke pflegt den Kontakt zu IFPS (International Federation of
Psychoanalytic Societies) und IFDA (International Federation of Daseinsanalysis). Sie nahm im November 08 als Referentin am Kongress der IFPS in Chile teil.

Über die Organisation der Seminarleitung ist nichts Neues zu berichten: Uta Jaenicke und Alice Holzhey teilten sich auch dieses Jahr das Präsidium; Aktuar war weiterhin David Bürgi; Barbara Halbheer hat das Amt der Quästorin inne und betreut zudem auch die homepage; für die berufspolitischen Belange ist, in Zusammenarbeit mit Franz Brander, Daniela Sichel zuständig.
Allen Mitgliedern der Seminarleitung, und insbesondere auch unserem
‚Aussenposten‘ Franz Brander, der an der heutigen Jahres- versammlung wegen einer anderen wichtigen Sitzung nicht teilnehmen kann, sagen wir herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit.

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