Das Tagesseminar basiert auf der Lektüre der untenstehenden Texte von Freud und Heidegger. In einem ersten Schritt wollen wir uns die frappante Differenz in der Auslegung des sprachlichen Ausdruckes „unheimlich“ bei Freud und Heidegger klar machen. Der Vergleich der beiden Auffassungen von Unheimlich keit führt in einem zweiten Schritt zur Erkenntnis, dass diese auf unterschiedlichen anthropologischen Grundannahmen beruhen. Mit der
Klärung der Fragen, was psychoanalytische und existenzial-
ontologische Anthropologie trennt und wie sie sich gegenseitig ergänzen, endet das Seminar. Freuds Text kann elektronisch bei der unten angegebenen Adresse bestellt werden.
Lektüre:
S. Freud (1919): Das Unheimliche (in: Ges. W. 12, S. 227 – 268)
M. Heidegger (1927): „Die Grund-befindlichkeit der Angst als eine ausgezeichnete Erschlossenheit des
Daseins“ (§ 40 von Sein und Zeit, besonders S. 188f.,
und S. 343)
